Dienstag, 12. Dezember 2017

Tu dir was Gutes!

-bessere/gesündere Lebensmittel als Baustein für ein ausgeglichenes Wohlbefinden


Manchmal passieren Momente im Leben, da muss man einfach ehrlich und frei zu sich und seinem Umfeld sein  und sich klar werden"Ja, mir geht es nicht gut!"
Die Gründe sind vielfältig- die Jobsituation, ein Zuviel von allem, Trauer und Kummer ausgelöst durch einen Verlust oder der Sorge um einen geliebten Menschen. Viele Gründe lassen unser Leben wanken. Im Grunde sind es immer wir selbst, die die Reißleine ziehen müssen, die Weichen rechtzeitig stellen, bevor wir uns durch unser Verhalten aufs Abstellgleis manövrieren oder einfach nicht mehr können. Natürlich sollen und dürfen wir Hilfe annehmen.

Ich habe nach dem Verlust meiner ungeborenen Kinder jedes offene Ohr genutzt, welches helfend zur Seite stand. Liebe Menschen, die es ernst mit einem meinen, können ein Stützpfeiler sein, dass wir es schaffen, die Situation meistern und mit gestärktem Rücken in die Zukunft gehen und zu sehen.

In extrem belastenden Situationen weiß ich von mir sehr gut, dass ich schnell mal hier zwei Eiskugeln mehr und andere gesottene und gebratene Köstlichkeiten nicht wiederstehen kann. Mit dem Erfolg mich müde, schlapp und abgekämpft zu fühlen. Kein guter Start um das Leben wieder "geregelt" zu bekommen. Inzwischen weiß ich, wie ich mir mit besseren Zutaten eine Sünde hier und da gönnen kann, wenn es mal hart auf hart kommt.

Durch Zufall, vielleicht auch Fügung, habe ich vor zwei Jahren beim Besuch von Barbaras Blog ihre Schwester Veronika gefunden. Sie schreibt wundervoll über bessere/ gesündere Lebensmittel. Die Bilder zu den Speisen sind herrlich ansprechend und lassen beim Anblick das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Ich gebe zu, zuerst ein wenig skeptisch ob das anhand der Zutaten, denn alles so himmlisch schmecken mag, denn ich bin (sorry) mit einer Ökomutter aufgewachsen. Oft kamen die Zutaten aus dem Bioladen, doch damit solch wohlschmeckende Gerichte, Backwaren und co. herzustellen liegt meiner Mutter wohl nicht so im Blut.
Aber wer es nicht ausprobiert, sollte sich bekanntlich kein Bild machen, oder?

Mein erstes "Mal"  nach einer Anleitung von Veronika zu kochen, war jedoch ein voller Erfolg.
Der Unterschied zu "herkömmlichen" Zutaten in Rezepten ist der Austausch von Industriezucker durch alternative Süßungsmittel wie Datteln, Kokosblütenzucker, Ahornsirup, Honig und co. Außerdem sind unterschiedliche Mehlsorten inzwischen fester Bestandteil meiner Getreideauswahl geworden, Weizenmehl sucht man hingegen vergebens. Auch der Lieblingsmann isst mit Freude mit, für ihn darf es hier und dort aber gerne ein wenig süßer sein.

Im Herbst 2015 habe ich, angesteckt vom besseren Feeling nach dem Genuß, ihr erstes Buch "Gesund kochen ist Liebe" vorbestellt... und zu Weihnachten verschenkt. Denn die Rezepte im Buch (auf dem Blog natürlich auch) eignen sich hervorragend für Menschen mit einer Laktose-, Glutenunverträglichkeit. Zudem kommen sie komplett ohne tierische Zutaten wie Butter, Milch und Sahne aus. Einige dieser Unverträglichkeiten betreffen neben meiner Wenigkeit auch das ein oder andere Familienmitglied.
Nachdem ich das Buch dann auch für mich gekauft habe, begleiten mich die "warmen Overnight Oats mit Maulbeeren" und das "Amaranth-Porridge" regelmäßig als Frühstück zur Arbeit.
Für ein "einsames" Frühstück mache ich mir gerne den "Quinoa- Mandel- Milchreis", dem Lieblingsmann leider zu wenig süß und das Quinoa stört sowieso. Na gut, dann bleibt mehr für mich.

Den Mann konnte ich (als plötzlich die "echte" Marmelade aus war") mit der Chia-Konfitüre glücklich stimmen. Kernige Brote mit Biss sind uns beiden am liebsten. Also stelle ich regelmäßig das "3- Minuten- Vielfaltbrot" her. Bei den nussigen Komponenten habe ich schon so einiges ausprobiert, etwa Pekanüsse und Cashewkerne statt Mandeln und Haselnüssen.
Das absolute Highlight sind jedoch die "Sea- Salt- Chocolate- Chip- Cookie", inzwischen backe ich sie nur noch, wenn der Mann länger aus dem Haus ist, andernfalls sind sie gegessen, bevor sie abgekühlt sind. Ich bin immer froh, an streßigen Tagen und dem Hieb nach "Nervennahrung" auf ein bis zwei Cookies zurückgreifen zu können.
Neben den Cookies sind die "Triple Chocolate Muffins" mein Gelüst-nach-Kuchen-Befriediger.
Dieses Rezept stellte Veronika anlässlich des Geburtstags ihrer Tochter Claire im vergangenen Jahr auf ihrem Blog vor. Sie lassen sich prima einfrieren und bei Bedarf zügig bei Zimmertemperatur auftauen. Für eine bessere Saftigkeit gebe ich gerne ein handvoll tiefgefrorene (naturbelassener) Blaubeeren mit in den Teig.
Inzwischen sind die Muffins eines der tollen süßen Rezepte aus ihrem zweiten Buch "Gesund backen ist Liebe". Selbstverständlich ist dieses im Dezember 2016 in meine Backbuch-Sammlung eingezogen. 
Seit ich regelmäßig und vorwiegend die gesünderen und besseren Lebensmitteln verkoche und verbacke ist mein Verlangen nach "Süß" anders geworden. Ich kann gut am Süßigkeitenregal vorbei gehen ohne hinein zu greifen. Viel wichtiger ist es mir, dass eine neue Flasche Ahornsirup und gutes Mehl und eine Tafel Zartbitterschokolade im Einkaufswagen landen. Letzteres ist manchmal das kleine Betthupferl am Abend und auch als Backzutat für die bereits erwähnten "Triple Chocolate Muffins" bei mir in Verwendung.

Da fällt mir ein, beim letzten Einkauf habe ich wohl vergessen für Nachschub zu sorgen.... und was sind eure liebsten Tipps und Tricks für ein besseres Lebensgefühl?

Und auch, wenn sich der Post teilweise wie Werbung liest, so ist das einfach meine unvoreingenommene Meinung zu Veronikas Büchern!

Alles Liebe

Judith

Samstag, 3. Juni 2017

schnelle Pfannkuchen ganz gesund

Als Kind schon habe ich Pfannkuchen geliebt. Es gab sie nur sehr selten, denn dieses geniale und fix zubereitete Rezept kannten meine Eltern nicht. In ihren Augen brauchte man Milchprodukte für die Zubereitung für einen guten Pfannkuchenteig, die heutige Vielfalt an schmackhaften Alternativen, wie Mandel-, Reis- oder Hafermilch war nicht vorhanden (oder unbekannt?).
Da ich als Kind mit der ein oder anderen Unverträglichkeit/ Allergie gesegnet war, war meine Mutter vorsichtig bei der Verwendung von Milchprodukten.

Auch ich versuche heute weitestgehend auf Milchprodukte (von der Kuh) zu verzichten. Es klappt nicht immer, aber bei diesem Rezept ist der Verzicht garantiert und garantiert lecker ist das Ergebnis.


Man braucht:
1 Ei, 4- 5 EL Mineralwasser,
3 EL Dinkelmehl Typ 630 und 1 EL Buchweizenvollkornmehl,
1 TL Xucker (oder Vollrohrzucker)
1 Prise Salz, sowie
eine Messerspitze Vanillepulver.

Alles Zutaten zu einem homogenen Teig verrühren und in einer beschichteten Pfanne 1 TL mildes Kokosöl erhitzen. Den Teig in die Pfanne gießen und von beiden Seiten goldbraun backen.



Dazu gibt es bei mir einen saisonalen Obstsalat und einen EL Schafsquark, welchen ich auf dem Pfannkuchen verstreiche und mit einigen Tropfen Ahornsirup beträufel.


Das Rezept lässt sich prima auch für herzhafte Pfannkuchen verwenden. Dafür einfach auf die Süße im Teig verzichten und zwei Prisen Salz verwenden.

Ich wünsche euch einen gesunden Appetit!

Judith

verlinkt zu: Rezepte Linkparty und Samstagsplausch 

Tu dir was Gutes!

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